Portrait der Steiner-Beck AG

Die Geschwister Marco und Alexandra Steiner geben einen kurzen Einblick in das Familienunternehmen Steiner-Beck AG. Als vierte Generation sprechen sie über die Herstellpraxis, die Lieferantenstrategie und weitere Werte der Bäckerei. Im Bild: Bernhard Steiner und Sohn Marco Steiner.

 

Gründung und Geschichte

1936 wurde die Bäckerei beim Hirschen in Hinwil von Albrecht Steiner übernommen.

1942 verstarb Albrecht Steiner und sein Sohn Bernhard übernahm die Bäckerei und führte sie zusammen mit seiner Mutter durch die Kriegsjahre. Später führte er die Bäckerei alleine weiter und seine Frau kümmerte sich um das Restaurant Morgenthal.

1958 konnte die Bäckerei Knecht im Dorf Hinwil zusätzlich erworben werden, wohin anschliessend die Verkaufsstelle verlagert wurde.

1962 wurde ein Neubau in der Nähe des Morgentals erstellt. Zwei Kinder von Bernhard Steiner traten in die Fussstapfen der Eltern. Der älteste Sohn, benannt nach seinem Vater (heute Geschäftsführer) absolvierte die Bäckerlehre. Seine jüngere Schwester half im Restaurant mit. Ein Jahr nach der bestandenen Meisterprüfung übernahm Bernhard Steiner Junior das Geschäft seiner Eltern, die jedoch Beide weiter mitarbeiteten. In seinem eigenen Betrieb lernte er seine Frau kennen, die als gelernte Konditorin wertvolles Fachwissen mitbrachte.

1987 wurde eine neue Filiale in Grüt eröffnet.

1996 wurde die Produktion aufgrund zu knapper Platzverhältnisse von Hinwil nach Wetzikon (heutiger Hauptsitz) verlagert. Gleichzeitig wurde die Eröffnung einer neuen Verkaufsfiliale gefeiert.

1998 wurde eine neue Filiale in Herrliberg eröffnet.

2000 wurde die Filiale in Uetikon eröffnet.

2002 wurden die Filialen Meilen und Wolfhausen eröffnet.

2005 wurde das Filialnetz durch die Verkaufsstellen in Unterwetzikon und Fehraltorf ergänzt.

2007 konnte das Restaurant Müller mit Bäckerei-Theke übernommen werden.

2009 wurde eine neue Filiale in Männedorf eröffnet

2011 entschied sich die Bäckerei Keller in Uster, ihr Geschäft an die Bäckerei Steiner zu übergeben.

2012 konnte in Samstagern in einem Neubau eine weitere Filiale eröffnet werden.

2013 wurde die Bäckerei unter dem Namen Steiner-Beck AG in eine Aktiengesellschaft überführt. Zudem wurden zwei neue Filialen in Hinwil Wässeri sowie in Lachen eröffnet.

2015 wurde ein Standort der Bäckerei Röthlin in Eschenbach übernommen und in Uster ein kleines Bistro eröffnet.

2016 wurde ein Bistro im Zentrum von Wetzikon eröffnet.

2016 wurden drei der insgesamt vier Filialen vom Brotchorb übernommen: Mönchaltorf, Grüningen und Dübendorf.

2017 haben wir unsere Produktion auf FSSC 22000 zertifizieren lassen, eine Norm für Lebensmittelsicherheit.

2017 eröffnete die neue Filiale Jona.

 

Schon immer ein Familienbetrieb

Zwei von vier Kindern von Bernhard und Monika Steiner erlernten im Elternbetrieb den Bäckerberuf. Die anderen zwei Kinder absolvierten eine kaufmännische Ausbildung und arbeiteten kurze Zeit nach der Lehrabschlussprüfung ebenfalls im Elternbetrieb mit. Die Steiner-Beck AG mit rund 500 Mitarbeitenden wird heute von der sechs-köpfigen Familie Steiner geführt.

 

Qualität, die mundet

Als innovative Bäckerei versuchen wir stets, unsere Arbeitsabläufe zu optimieren. Dazu sind moderne Einrichtungen unerlässlich. Dennoch wird der Grossteil aller Produkte von Hand gefertigt, da keine Maschine das traditionelle Handwerk ersetzen kann. Für einen unvergleichlichen Geschmack verzichten wir auf Fertigmischungen und entwickeln stets unsere eigenen Rezepturen.

Bei der Lieferantenauswahl legen wir grossen Wert auf Regionalität und nachhaltige Beziehungen. Unser Fleisch stammt ausschliesslich aus der Schweiz, unsere Eier von Hühnern, die Freilauf haben und auf dem Boden in der Schweiz gehalten werden. Dieses Prinzip begleitet unseren Geschäftsalltag wenn immer möglich.

Für unsere Backwaren verwenden wir naturbelassenes Meersalz. Unter dem sogenannten „Clean Label“ überarbeiten wir die Rezepturen unserer Brote, indem wir möglichst alle künstlichen Zutaten aus der Zutatenliste durch Natürliche ersetzen. Für die Haltbarkeit gewähren wir unseren Brotlaiben eine angemessene Ruhezeit. Während dieser Zeit ist die Enzymtätigkeit im Teig aktiv, wobei zudem auch der aromatische Geschmack gebildet wird.

Erfahren Sie mehr über unsere Herstellpraxis aus der Jubiläumszeitung vom Frühling 2016.